Was wir noch tun

Es ergeben sich immer wieder neue Fangstellen, wo wir Tierfreunden helfen, ihre Streuner für die Kastration zu fangen. Wir bringen die Katzen und Kater zum Tierarzt und wieder dorthin zurück, wo sie versorgt werden.
Außerdem sammeln wir Spenden und betreiben mit einem Infoblatt in Deutsch und einem Flyer in Griechisch Aufklärungsarbeit.

Aufklärungsarbeit

Im Februar 2014 wurden unser neues Infoblatt sowie ein Flyer über die Kastration von Katzen und Katern gedruckt.
Mit dem Infobatt möchten wir in Deutschland auf unsere Arbeit hier vor Ort aufmerksam machen. Wer dabei helfen möchte, das Infoblatt zu verbreiten, kann es per Mail bei Doris anfordern. Ab Ende März gibt es das Infoblatt auch bei der Bochumer Katzenhilfe.

Der Flyer ist für unsere Aufklärungsarbeit wichtig. Wir danken Birgit Lötzerich von CAT-CARE Tierhilfe Kassel e. V. für die Genehmigung zur Übersetzung ihres Flyers Kastration der Katze und K.-V. v. Eickstedt für die Übersetzung des Textes ins Griechische.
Den Flyer von CAT-CARE können Sie im Internet herunterladen. Es lohnt sich ihn zu lesen, auch wenn man die eigene Katze schon kastriert hat.
Sie können bei CAT-CARE auch eine Broschüre über die Frühkastration herunterladen.

Fangstellen

Außer den vom Artemis-Projekt betreuten, gibt es viele andere Futterstellen, an denen es den Streunern gut geht. Sie werden von Anwohnern mit Futter versorgt und finden genügend Verstecke. Manche Streuner gehen sogar in Häusern ein und aus. Selten aber werden sie kastriert.

Fangstellen nennen wir die Futterstellen, an denen wir helfen, Streuner für die Kastration zu fangen.

Wie wir noch helfen

In der Nähe der Futter- und Fangstellen kommen wir mit Menschen ins Gespräch. Sie finden gut, was wir machen und erzählen uns von ihren eigenen Katzen. Viele Katzen sind bereits kastriert. Es gibt aber noch die vielen unkastrierten Wohnungskatzen, die dann zu einem Problem werden, wenn sie mal entwischen oder Freigang haben. Die Jungen werden später in der Nähe mit versorgt, irgendwo ausgesetzt oder getötet.

Es ist uns deshalb ein Anliegen, dass möglichst viele Wohnungskatzen kastriert werden. Wir helfen dabei wo wir können. Manchmal kennen die Leute keinen Tierarzt, andere haben nicht die Möglichkeit, die Katzen zu transportieren. Den meisten sind die Kosten zu hoch und sie wissen nichts von den Kastrierungsprojekten, die etwa alle zwei Monate von Tierschützern organisiert werden.

Anfang März 2014, als ich die Streuner am LKW füttere, werde ich von einem Gärtner angesprochen, der in der Nähe für eine Katzenliebhaberin arbeitet, deren beide jungen Kätzchen gerade von Katern umworben werden.

Noch am selben Tag werden die Kätzchen zum Tierarzt gebracht. Beide sind lieb und zutraulich.

Am 21. Mai 2014 bekommt Penny einen Anruf von Vicky, die schon länger ein Kätzchen in der Nähe einer stark befahrenen Straße füttert.
Das Kätzchen vertraut ihr mit der Zeit, lässt sich schließlich einfangen und zum Tierarzt bringen.

Penny und Vicky. Penny gründet einen Tierschutzverein in Marousi.

Penny nimmt die kleine Streunerin auf ihrem Balkon auf.

In einigen Tagen, nach der Impfung, wird das Kätzchen ein Zuhause zwei Stockwerke über Penny bekommen.

Schon nach kurzer Zeit, hat es sich das Kätzchen gemütlich gemacht.

Einen Tag später fahre ich mit Penny ins Zentrum von Marousi. Dort fütterte eine Frau sieben Katzen, darunter eine Mutter mit vier Jungen.
Nun wurden sechs Katzen vergiftet, nur die Mutter blieb übrig.

Nach der Kastration nimmt Toula das Kätzchen bei sich auf und gibt es nicht wieder her.

Diese beiden Hübschen werden bei Elli auf dem Hinterhof gefüttert. Elli hatte unseren Flyer gelesen und ließ die Katzen Mitte Juni 2014 über uns im Rahmen des Programms “Animal Action” kastrieren.

OP gut überstanden, jetzt geht’s nach Hause.