Wie wir noch helfen

In der Nähe der Futter- und Fangstellen kommen wir mit Menschen ins Gespräch. Die meisten finden gut, was wir machen, und erzählen uns von ihren eigenen Katzen, von denen viele bereits kastriert sind. Es gibt aber noch die vielen unkastrierten Wohnungskatzen, die dann zu einem Problem werden, wenn sie mal entwischen oder Freigang haben. Die Jungen werden bestenfalls mit versorgt, aber leider auch oft irgendwo ausgesetzt oder sogar getötet.

Es ist uns deshalb ein Anliegen, dass möglichst viele Wohnungskatzen kastriert werden. Wir helfen dabei wo wir können. Manchmal kennen die Besitzer keinen Tierarzt, andere haben nicht die Möglichkeit, die Katzen zu transportieren. Den meisten sind die Kosten zu hoch.

Anfang März 2014, als ich die Streuner am LKW füttere, werde ich von einem Gärtner angesprochen, der in der Nähe für eine Katzenliebhaberin arbeitet, deren beide jungen Kätzchen gerade von Katern umworben werden.

Noch am selben Tag werden die Kätzchen zum Tierarzt gebracht. Beide sind lieb und zutraulich.

Am 21. Mai 2014 bekommt Penny, eine Tierschützerin, einen Anruf von einer jungen Frau, die schon länger ein Kätzchen in der Nähe einer stark befahrenen Straße füttert. Das Kätzchen vertraut ihr mit der Zeit, lässt sich einfangen und wir bringen es zum Tierarzt.

Penny und Vicky

Wir leihen Penny einen Käfig, sie nimmt die kleine Streunerin auf ihrem Balkon auf.
In einigen Tagen, nach der Impfung, wird das Kätzchen ein Zuhause zwei Stockwerke über Penny bekommen.

Schon nach kurzer Zeit, hat es sich das Kätzchen gemütlich gemacht.

Einen Tag später fahre ich mit Penny ins Zentrum von Marousi. Dort fütterte eine Frau sieben Katzen, darunter eine Mutter mit vier Jungen.
Nun wurden sechs Katzen vergiftet, nur die Mutter blieb übrig.

Nach der Kastration nimmt Toula das Kätzchen bei sich auf und gibt es nicht wieder her.