Toulas Futterstelle

Toula füttert schon immer Katzen auf ihrem Grundstück.
Im Oktober 2012 lerne ich Toula kennen, sie ist schnell fürs Kastrieren zu begeistern und es werden bald drei Kater und drei Katzen werden kastriert, die an der Futterstelle bleiben.

Im März 2013 wurde vom Tierschutzverein ein Kastrationsprojekt organisiert, für das wir dort vier weitere Katzen fangen konnten.
Die weißrote Katze ist sehr scheu und stellt sich nur zum Fressen ein.

Diese Katze hatte drei Junge aufgezogen, für die Toula glücklicherweise ein Zuhause fand. Es ist wohl die scheueste die zur Futterstelle kommt. Wir haben gehört, dass auch ihre Jungen inzwischen kastriert sind.

Die graue Tigerin ist sehr zutraulich und lässt sich sogar streicheln.

Auch für diese hübsche, vielleicht eine Tochter der sehr scheuen, konnten wir noch einen Käfig organisieren. Die Falle war nur ein Notbehelf für eine Nacht, den sie friedlich ertrug.

Alle vier Katzen bleiben noch zwei/drei Tage im Käfig, bevor sie an Toulas Futterstelle wieder freigelassen werden.


Im Oktober 2013 wird Toulas Futterstelle in die Artemis – Streunerhilfe aufgenommen.

Toula versucht, sich die Katzen vertraut zu machen, damit sie im Krankheitsfall nicht mit der Falle gefangen werden müssen. Hier hat sie den Kater Portokalí auf dem Arm


Pánthiras bekommt gleich sein Extrafutter. Auch die beiden scheuen, die schwarzweiße Katze und der graue Tiger haben in Toulas Garten ein Zuhause gefunden.

Einer, der seit Jahren nur zum Fressen kam, macht es sich inzwischen sogar im Haus gemütlich. Es ist Ares, mit Toula ein Herz und eine Seele.

Ein zweiter Kater hat einen Namen bekommen: Pánthiras. Er frisst am liebsten auf der Fensterbank.

Die beiden Fotos unten zeigen Ares und Pánthiras im Sommer, viele Monate nach ihrer Kastration. Sie kommen gerade vom Tierarzt zurück, wo sie mehrere Tage stationär behandelt wurden.

Pánthiras hat eine Allergie und Ares eine Lungenentzündung. Wie gut, dass er zutraulich geworden ist, seine Weiterbehandlung wäre sonst ein echtes Problem geworden.
Und wie gut, dass Pánthiras nur auf der Fensterbank frisst, denn so können wir ausprobieren, welches Futter das beste für ihn ist.
Bald erinnern an Pánthiras Allergie nur noch ein paar hellere Flecken im Fell. Keine offenen Stellen mehr, alles verheilt. Allein hätte er keine Chance gehabt.

Zu Pánthiras gibt es eine nette Geschichte:
Im Sommer 2012 erschien er an Doris Futterstelle, wurde bald gefangen, kastriert und kam noch einige Zeit zum Fressen. Danach war er verschwunden. Als an der zweiten Futterstelle im Herbst die ersten Katzen kastriert waren, berichtete Toula von einem Neuzugang, den wir für die Kastration fangen müssten. Ich bereitete die Falle vor und fuhr zu ihr …
Aber wer war es? Ja, der schöne Schwarze! Er hatte die Kastration zum Glück schon hinter sich.

Als Toulas Futterstelle im März 2014 von der Bochumer Katzenhilfe Besuch bekommt, macht Ulla diese schönen Fotos.

Dies sind die beiden Kater Ares und Panthiras.

Diese drei Hübschen sind Weibchen und viel scheuer als die Kater.

Stolz zeigt uns Toula, wie Ares aus dem Wasserschlauch trinkt.

Ende April 2014 erscheint ein kleines sehr scheues Kätzchen an Toulas Futterstelle. Toula denkt zuerst, dass eine Maus durch ihren Garten huscht.
Ende Mai, lässt sich das Kätzchen zum ersten Mal fotografieren.

Über drei Monate vergehen, bis der hübsche Kater zutraulich wird. Toula nennt ihn Tsikos.

Mitte Mai 2014 werden vor einem Kaffee im Zentrum von Marousi zwei Katzen und vier Kitten vergiftet. Die Mutter der vier Kitten überlebte. Die Frau, die die sieben Katzen täglich fütterte, bittet uns, die übrig gebliebene Katze zu fangen und umzusiedeln. Toula erklärt sich sofort bereit, das Kätzchen bei sich aufzunehmen, obwohl sie sich gerade erst den Arm gebrochen hatte.

Nach zwei Wochen im Käfig weiß Koukla – das heißt Püppchen – wo sie es gut hat und will nicht mehr fort. Das Haus ist ihr noch nicht ganz geheuer, aber im Garten lässt es sich aushalten. Nach zwei Monaten hat sie dann auch das Haus erobert.

Ein drittes Kätzchen hat Toula bei sich aufgenommen. Es ist der junge Kater Mathis von der ehemaligen Futterstelle an der Schule. Er war nach einer schlimmen Infektion eine Woche in der Klinik und noch mehrere Tage bis zum Ende der Behandlung bei mir.
Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit im Käfig ist es, als wäre er immer schon bei Toula gewesen. Mathis fühlt sich sauwohl.

Mit Toulas anderen zutraulichen Katzen versteht er sich bestens. Koukla, Mathis und Ares kommen gleich angelaufen, wenn Toula sie ruft.

Aber die Streunerhilfe hat auch ihre Schattenseiten.

Im Sommer 2014 verlassen uns Pánthiras und Portokalí für immer.
In unseren Herzen werden sie ihren Platz behalten.

Am 11. Oktober 2014 erscheint ein kleiner Kater an Toulas Futterstelle.
Er hat sich schon einige Tage allein durchgeschlagen, denn er sieht nicht gut genährt aus, ist aber von Anfang an zutraulich, also an Menschen gewöhnt.
Wir setzen ihn zunächst in einen Käfig, um zu sehen, wie sein Stuhlgang ist und ob er gut frisst.

Die Tierärztin ist zufrieden mit ihm, er entwickelt sich gut und wird bald geimpft. Toula nennt ihn Rocky und später, weil er sich zu einem Teufelchen entwickelt, Diavolo.