Katzengeschichten 2017

Hier werden Fundkätzchen vorgestellt und die Katzen, die unsere Hilfe benötigten und aus verschiedenen Gründen nicht an ihre Futter- bzw. Fundstellen zurück konnten.

Xenophon

Anfang Januar erscheint ein Kater vor der Tierarztpraxis. Er wird umgehend kastriert und wieder freigelassen.
Offensichtlich stammt er aus einer Wohnungshaltung, denn er hält sich am liebsten im Wartezimmer oder in der Praxis selbst auf und sucht immer Kontakt zu Menschen. Da er aber auf Dauer nicht in der Praxis leben kann, nehmen wir den lieben Kerl zu uns in Pflege.

 

 

Maria

Anfang Februar wird eine junge Katze an Marias Futterstelle ausgesetzt und sofort zum Kastrieren gebracht, denn nicht selten kommt es vor, dass rollige Katzen auf die Straße gesetzt werden. Wir beschließen, ein neues Zuhause für das Kätzchen zu suchen, nehmen sie nach ihrer Kastration zu uns, um zu sehen, ob ihr ein Wohnungsleben tatsächlich gefällt.

 

 

Loukoumas

Loukoumas ist einer von Elenis kastrierten Streunern, der zuerst wegen Appetitlosigkeit und Fieber, später wegen einer Wunde in die Klinik musste.
Als er Mitte Februar wieder aus der Klinik kommt, wo ihm mehrere Zähne gezogen wurden, beschließt Eleni, Loukoumas in ihre Wohnung zu nehmen und ihn dort zu behalten, falls es ihm gefällt.

 

 

Aphroditi

Im Frühjahr werden einige Katzen an der Fangstelle IAS zur Kastration gefangen. Dieses Kätzchen hat eine Wunde am Hinterpfötchen, die gesäubert und genäht wird. Bis die Wunde vollends geheilt ist, kommt Aphroditi in unsere Pflegestelle. Es stellt sich heraus, dass Aphroditi ein kleines Handicap behalten wird und da sie sich schnell an Menschen gewöhnt hat, bringen wir sie nicht wieder an ihre Futterstelle zurück.

 

 

Pekka und Mirja

Auch diese beiden stammen von der Fangstelle IAS. Nach ihrer Kastration im Januar werden sie wieder freigelassen, bekommen aber bald eine starke Erkältung und müssen wieder in die Klinik. Da abzusehen ist, dass Pekka und Mirja draußen immer wieder erkranken, wollen wir ein Zuhause für sie suchen. Iota, die sie fütterte, aber nicht bei sich im Haus aufnehmen kann, trennt sich nur sehr schweren Herzens von den Kätzchen.

 

 

Batman

Dieser arme Kerl wird von einem Auto angefahren und soll gerade ‚entsorgt‘ werden, als Elenis Freundin hinzukommt und merkt, dass der Kater noch lebt. Sie bringt ihn zu ihrer Tierärztin, die eine Bluttransfusion vornimmt und dem Kater das Leben rettet.
Es gibt dort aber nicht die Möglichkeit, Tiere stationär über einen längeren Zeitraum zu versorgen und so kommt der Kater zu unseren Tierärzten, die ihn weiter aufpäppeln. Mitte März holen wir Batman aus der Klinik zu uns.

 

Zachos

Ein paar Tage später sitzt ein junger weißer Kater in unserem Garten, den wir zuvor noch nie gesehen hatten. Vermutlich wurde er bei uns ‚abgesetzt‘, weil er schwer krank war. Wir bringen ihn in die Klinik und nehmen ihn nach der Therapie bei uns auf. Leider bekommt er bald einen schlimmen Rückfall und muss wieder in die Klinik. Nachdem er ein paar Tage über den Tropf ernährt wurde, stirb Zachos.

 

 

Niki

Ende März werden wir von einer Familie angerufen, der ein Kätzchen zugelaufen war, das sich eigenartig bewegt. Wir holen die junge Katze ab, bringen sie zu unseren Tierärzten, die sie in Narkose legen, röntgen und kastrieren. Die Röntgenaufnahme zeigt einen Beckenbruch. Nach ihrer OP in einer Spezialklinik kommt Niki zu uns, wo sie Batmans beste Freundin wird.

 

 

Aristea

Aristea wurde im November 2016 kastriert und wieder an ihre Futterstele zurückgebracht.
Im April 2017 sehe ich sie in der Klinik wieder; nach einem Unfall war ihre linke Schulter verletzt. Mit dieser Verletzung sollte sie nicht wieder an ihre Futterstelle zurück und kommt zu uns.

 

 

Willi Brother

Dieser Kater ist Willis Bruder und einer von Elenis Streunern, der immer wieder Probleme mit Zahnfleisch und Zähnen hat. Da Willi Brother draußen eher ein Einzelgänger war, der sich nur Loukoumas etwas angeschlossen hatte, nimmt Eleni auch Willi Brother bei sich auf.
Mehr unter: Elenis Futterstelle.

 

 

Minos

Ende April, auf dem Weg zu Toulas Futterstelle, sehe ich einen Kater neben Müllcontainern nach Futter suchen.
Ich streue ihm schnell etwas Futter hin und hole das Auto mit der Falle. Die ist allerdings nicht nötig, denn der Kater lässt sich streicheln und ohne Probleme in einen Korb setzen. Da wir den Kater zuvor noch nie in unserer Nähe gesehen hatten und er so umgänglich ist, wollen wir ihm kein Streunerleben zumuten.

 

 

Olef und Lucita

An Georgos Futterstelle zieht im April eine Katze ihr blindes Junges auf. Da das Kleine dringend behandelt werden muss, fangen wir die Mutterkatze und
bringen beide in der Klinik. Dort wurde kurz vorher ein etwa gleichaltriges Katzenjunges aufgenommen. Als die Tierärzte nach ein paar Tagen sehen, dass es beiden Kätzchen gut geht, setzen sie den kleinen Jungen zu Mutter und Tochter – und des klappt.

 

 

Sofis

Mitte April wird dieser kleine Kerl von Sofia, einer Tierschützerin, der wir beim Fangen geholfen hatten, krank an einer ihrer Futterstellen gefunden und in die Klinik gebracht.

 

 

 

 

Yaris

Eines Abends Anfang Mai, auf dem Weg mit Freunden in eine Taverne, hören wir ein Kätzchen in einem Toyota Yaris schreien. Schnell zurück, Futter und Tragebox geholt und versucht, das Kleine herauszulocken. Es ist schwieriger als gedacht, aber schließlich gelingt es und der kleine Kater ist in Sicherheit.

 

 

 

Tom-Cat

Einen Monat, nachdem Sofis gerettet war, findet Sofia noch ein Katerchen, das dringend Hilfe braucht.

 

 

 

 

Nassia

Nassia erscheint im Mai auf einem Parkplatz, auf dem Toula einige Streuner füttert. Sogleich fangen wir sie und bringen sie zum Kastrieren.
Die Tierärzte sehen, dass Nassias Gesäuge entzündet ist. Sie muss Junge aufgezogen und diese verloren haben.

 

 

 

Pussy-Cat

Dieses Kätzchen ist der einzige Nachwuchs einer Katze, die als letzte an ihrer Futterstelle kastriert wurde. Als die Mutter zur Kastration kam, wurde ihr Junges auch in die Klinik gebracht, in der Hoffnung, dass sich jemand in die Süße verliebt und sie zu sich nimmt. Fast vier Wochen saß Pussy-Cat dort in einem Käfig, aber niemand wollte sie haben. Im Juni hören wir davon und nehmen Pussy-Cat bei uns auf.

 

 

Sigi

Anfang Juli sitzt dieser kleine Kerl unter einem Auto bei Irinis Futterstelle. Er ist sehr zutraulich und offensichtlich an Menschen gewöhnt.
Da Irinis Futterstelle an einer Straße liegt, auf der schon viele Katzen totgefahren wurden, kann das Katerchen dort auf keinen Fall bleiben.

 

 

 

Zorro und Danai

Bruder und Schwester stammen von einer Futterstelle, an der Eleni und ich halfen, alle Katzen zur Kastration zu fangen. Diese beiden jungen, zutraulichen Kätzchen hätten dort nach ihrer Kastration auch ein schönes Leben haben können, aber Nachbarn drohten damit, sie „wegzuschaffen”, wenn sie noch einmal in ihren Garten kämen.

 

 

Talia, Aris und Klio

Anfang August findet unsere Tierärztin diese drei schreiend in einem Park – weit und breit keine Katzenmutter zu sehen. 
Als die Kleinen am Abend immer noch allein sind, holt sie die Kätzchen zu sich und zieht sie auf.
 
 
 
 
 
 
 

Denzo

 
Der kleine Denzo hatte sich in ein Auto verkrochen. Mechaniker brauchen über eine Stunde, um ihn aus dem Motorraum zu befreien.
Denzo kommt zu uns, aber der kleine Kerl hört nach zehn Tagen auf zu fressen, wird in der Klinik künstlich ernährt und stirbt dort nach zwei Tagen.
 
 
 
 
 
 
 

Praxis

 
Der prächtige Kater wird vor der Tierarztpraxis ausgesetzt und geht seitdem dort aus und ein. Da das auf Dauer aber keine Lösung ist, denn der Kater kann nur drinnen bleiben, wenn die Klinik geöffnet ist, finden wir ein neues Zuhause für Praxis.
 
 
 
 
 
 
 
 

Ping, Pang, Pong und Liú

 
Die vier wurden in einer Wohnung in einem großen Mehrfamilienhaus geboren und, etwa acht Wochen alt, nach draußen in den Garten gesetzt.
Andere Mieter drohen, wenn die Frau die Kätzchen nicht wieder zu sich nimmt, die vier Kätzchen vors Haus auf die Straße zu setzen, damit sie überfahren werden.
 
 
 
 
 
 
 

Korri

 
Als ich die vier zu mir hole, ist ein Glückskätzchen im Garten, hier mit Pang. Sicherheitshalber nehme ich sie auch gleich mit, gebe aber einer tierlieben Frau im Haus Bescheid für den Fall, dass jemand das Kätzchen suchen sollte.
 
 
 
 
 
 

Polli und Petti

Im September kommt Edeltraud von der Bochumer Katzenhilfe zu Besuch und wir fangen alle älteren Katzen, die in einem Garten gegenüber vom Schwimmbad gefüttert werden, zur Kastration. Weil die jüngsten in keinem guten Zustand sind, nehmen wir sie mit nach Hause, um sie erst eimal aufzupäppeln.

 

Lakritzschneckchen

Überraschung!

 

Naomi

Das Kätzchen lebte mit seinen beiden Brüdern an einer stark befahrenen Straße. Als Eleni ihre Mutter besucht, sieht sie die drei. Die beiden Jungs sind schnell gefangen und kastriert. Als es Eleni schließlich Mitte September gelingt, Naomi zu fangen, erfährt sie, dass die beiden Brüder verschwunden sind. Wir beschließen, Naomi nicht wieder dorthin zurückzubringen.

 

 

Haribo

Elf Tage nach Lakritzschneckchen noch eine Überraschung!

 

 

 

Okay


Okay wird von Eleni neben einem Supermarkt gefüttert. Er hat immer wieder Hautprobleme und kann nicht draußen bleiben.

 

 

 

 

Rio


An unseren Futterstellen gibt es schon länger keinen Nachwuchs mehr, aber es sind beliebte Stellen, um Kätzchen auszusetzen; und so finde ich eines Tages Anfang Oktober an der Rematiá ein Katerchen ganz allein unter einem Auto.

 

 

 

Janeiro


Anfang November findet Maria diesen kleinen Kerl an ihrer Futterstelle vorm Haus. Da er sehr krank ist, wird er eine Woche lang in der Klinik behandelt. Nur fünf Tage ist er danach bei uns, hat dann keinen Appetit mehr, kommt wieder in die Klinik, wo er künstlich ernährt und behandelt wird. Nach weiteren fünf Tagen stirbt Janeiro.

 

 

Cilia

Fundkätzchen Cilia wird von ihren Findern in die Klinik gebracht, bekommt dort ihre Erstversorgung und wird in unserer Pflegestelle weiter versorgt.

 

 

 

 

Madot


Im Herbst 2016 wird Madot kastriert. Seitdem bleibt die sehr liebe Katze an Elenis Futterstelle. Im September 2017 muss Madot wegen einer offenen Wunde an der Wange in der Klinik behandelt werden. Danach lebt sie wieder an Elenis Futterstelle, bis sie im November an einer anderen Stelle eine große offene Wunde bekommt. Diese Wunde heilt nicht mehr. Wir nehmen Madot im Dezember zu uns. Es geht ihr mal besser, mal schlechter.
Mitte März 2018 wird ihr Zustand dann so kritisch, dass die Tierärzte beschließen, Madot zu erlösen.