Futterstelle Rematiá ab Juni 2014

Im Juli 2014 werden wir auf eine kleine Katzenfamilie aufmerksam gemacht, die in der Straße hinter Michalis und Angeliki wohnt.

Die Mutter hat sich einen idealen Platz ausgesucht: ein bepflanztes Dreieck an einer Grundstücksmauer. Gegenüber an der einen Straße liegt eine Wiese mit ein paar Weinpflanzen; an der anderen Straße geht es hinunter zu einem tiefen ausgetrockneten Flussbett (Rematiá).

Als wir versuchen, die Katzenmama zu fangen, funkt uns immer wieder ein kleiner schwarzweißer Kater – so dachten wir – dazwischen. Wir beschließen, ihn zu fangen und erfahren später, dass er eine Sie, eine junge Katze ist.

Am Abend desselben Tages geht die Katzenmama in die Falle.

Wie ein Häuflein Elend sitzt sie da. Sie ahnt ja nicht, dass ihr viel Elend erspart bleibt.

Eva und ich schauen während ihrer Abwesenheit regelmäßig nach, ob genug Futter und Wasser für die Kleinen bereit steht.
Es dauert nicht lange und die Mutter ist wieder frei. Ab geht’s ins Gebüsch und im Bogen runter zur Rematiá.

Noch am selben Abend und auch an den folgenden Tagen sehen wir sie wieder bei ihren Kindern.

In wenigen Monaten könnten die Kleinen kastriert werden – wenn sie bis dahin überleben. Damit wir sie im Auge behalten, beschließen wir, sie weiterhin regelmäßig zu füttern. Es ist Ferienzeit und viele Anwohner fahren aufs Land oder auf die Inseln. Wir möchten nicht, dass die kleine Familie auf Futtersuche gehen muss.
Und schon haben wir wieder eine neue Futterstelle.