Futterstelle an der Schule bis Juni 2014

Die Futterstelle liegt unweit der Futterstelle am LKW in einem ruhigen Wohngebiet neben einer Schule. Mathis, der an der Futterstelle am LKW gefangen wurde, wird immer häufiger hier gesehen und schließlich in einer Art Schuppen regelmäßig gefüttert. Dort ist das Futter vor streunenden Hunden und Regen geschützt.

Bald werden andere Katzen vom Futter angelockt und Anfang März 2014 wird hier das erste Kätzchen, ein Glückskätzchen, zur Kastration gefangen.

Tage später ist sie wieder da und wir sehen, dass es ihr gut geht, aber sie kommt nur sehr selten; sie muss noch woanders gefüttert werden.

Außerdem erscheinen ab und zu drei Kater bei der Schule. Diese beiden:

und ein roter mit dickem runden Kopf, nicht zu verwechseln mit Agori.
Er frisst ab und zu bei der Schule, ab und zu beim Holzstapel.

Es wird schwierig werden, sie zu fangen und vielleicht muss ich dazu die Leute finden, die die Kater noch füttern.
Doch das muss verschoben werden, denn Mathis bereitet mir Sorgen. Er scheint ein wenig zu hinken und bleibt dann mehrere Tage weg. Schließlich kommt er ganz langsam aus der hinteren Ecke des Schuppens zum Futter, frisst aber nicht.

Sofort hole ich das Auto und hoffe die ganze Zeit, dass Mathis immer noch im Schuppen ist, wenn ich wiederkomme.
Ist er, er liegt hinten in der Ecke auf einem alten Drehstuhl, kommt glücklicherweise wieder an und lässt sich zum Tierarzt bringen, wo er acht Tage bleibt.

Mathis hatte eine Infektion, vermutlich verursacht durch eine kleine Wunde am Fuß. Am Hals musste eine Stelle geöffnet werden, damit der Eiter abfließen und die Wunde von innen heraus heilen konnte.
Wieder in Freiheit, geht er sofort zum Futter. Da ich ihn nur ungern mit der noch heilenden Wunde im dreckigen Schuppen sehe, nehme ich ihn sicherheitshalber mit nach Hause, damit er sich in Ruhe erholen und zu Kräften kommen kann.

Nach ein paar Tagen muss Mathis von der Dachkammer, wo sich Naughty Boy offensichtlich gestört fühlt, auf die Terrasse umziehen.

Da es plötzlich unerwartet heiß wird, beschließen wir, Mathis zu Toula in ihren schattigen Garten zu bringen. Glücklicherweise erträgt er das Umziehen mit der Gelassenheit eines sehr lieben und ausgeglichenen Katers und fühlt sich an Toulas Futterstelle sofort wohl.

Nachdem Matthis nicht mehr an der Futterstelle ist und die Streuner, die hin und wieder mal vorbeischauten, kastriert sind, wir außerdem wissen, dass diese von anderen gut versorgt werden, füttern wir hier nicht weiter. Es wird aber schnell eine neue Futterstelle geben: die Futterstelle an der Rematiá.