Futterstelle am LKW bis August 2014

Die Futterstelle liegt auf einem unbebauten Platz. Die Katzen wohnen in den Gärten sowie auf den Terrassen und Dächern der anliegenden Häuser, werden von den Anwohnern geduldet und mit Essensresten versorgt. Jeden Tag komme ich mit Lakis an dem Platz vorbei, sehe im Sommer 2013 drei junge, scheue Katzen im LKW spielen und beginne sie zu füttern. Nach und nach stellen sich insgesamt neun Katzen ein. Fast alle Katzen sehen wohlgenährt und gesund aus.
Seit 2014 ist Elvira die Patin für die Futterstelle.

Oben links im Bild ist ein idealer Futterplatz zu sehen. Hunde können das Futter nicht erreichen und es wird bei Regen nicht nass. Hinter dem LKW bietet ein Holzstapel Unterschlupf.

 

Im November 2013 werden die ersten Katzen zur Kastration gefangen und wieder an ihrer Futterstelle freigelassen. Es sind Koritsi und ihre Mutter Mitera sowie Elfi und Brüderchen.

  Mitte Dezember gelingt es endlich, Schwesterchen, ein sehr scheues Kätzchen, zu fangen.

Der Kater Sophos kommt nicht täglich zur Futterstelle. Ende Dezember 2013 erscheint er mit Verletzungen. Besonders schlimm betroffen scheint sein Schwanz zu sein. Es wird alles daran gesetzt, ihn als nächstes zu fangen. Durch die Amputation des Schwanzes konnte Sophos vor einer Blutvergiftung bewahrt werden.

Eine Woche muss er noch behandelt werden, bevor er wieder zu den anderen entlassen werden kann. Er ist der erste an dieser Futterstelle, der immer zutraulicher wird.
Sophos hatte seit Dezember eine Patin in Düsseldorf.
Leider haben wir Sophos nur noch wenige Monate an der Futterstelle gesehen. Wir haben uns überall in der Nachbarschaft umgehört, niemand weiß, was mit ihm passiert ist …

Wir werden Sophos nicht vergessen.

Brüderchen und Schwesterchen haben einen schwarzweißen Bruder, Mathis. Er wird am 10. Januar 2014 kastriert.

Im Frühjahr 2014 wird Mathis immer häufiger in einem angrenzenden Wohngebiet gesehen, wo er immer wieder etwas zu fressen findet. Ich fange an, ihn dort an einer geschützten Stelle zu füttern. Bald werden andere Katzen angelockt und eine neue Futterstelle ist entstanden: die Futterstelle an der Schule.

Am LKW gibt es noch Anne. Sie ist die Mutter von Elfi, Brüderchen, Schwesterchen und Mathis. Anne und Agori, der junge rote Kater, der rechts von Sophos sitzt, sind noch nicht kastriert. Beide waren Ende 2013 schon gefangen und konnten wieder entwischen.

Anfang April 2014 gelingt es endlich, Anne noch einmal zu fangen. Inzwischen haben wir die praktischen Umsetzkörbe und sie entwischt nicht wieder.

Agori wird um Ostern herum längere Zeit nicht gesehen und als er wieder erscheint, fehlt vom linken Ohr die Ohrspitze, ein Zeichen, dass er kastriert wurde.

Im Sommer 2014 erfahre ich durch Zufall, dass eine Mitarbeiterin vom Puppies Park Agori über Animal Action hat kastrieren lassen. Künftig wollen wir gemeinsam versuchen, noch andere Katzen der Gegend fangen.
An der Futterstelle zeigt sich seit Wochen folgendes Bild: Elfi, Schwesterchen und Brüderchen, alle Kinder von Anne, sind täglich am LKW. Agori, Koritsi und Mitera fressen am Holzstapel.

Mit der Zeit verliert die kleine Familie ihre Scheu.

Wo sich Anne die meiste Zeit aufhält, habe ich noch nicht herausgefunden. Sie bleibt sehr scheu, aber ich freue mich immer, wenn sie sich mal wieder am LKW zeigt. Bei Anne kann man gut das zum Zeichen ihrer Kastration leicht gestutzte Ohr erkennen.

Hin und wieder kommen zwei neue Kater zur Futterstelle. Wenn sie häufiger erscheinen und mir ihre Gewohnheiten vertraut sind, sollen auch sie kastriert werden.

Anfang August 2014, nach etwa einem Jahr, wird der LKW abgeholt.
Mal sehen, welch anderer Platz in der Nähe sich bewähren wird.

Ein Stückchen weiter steht schon seit Langem ein altes Auto. Ich habe die drei vom LKW schon öfter daraus hervorspringen sehen. Vielleicht ist das Auto eine gute Alternative.

Schwesterchen, Elfi und Brüderchen fressen noch etwas verunsichert an dem neuen Platz, gewöhnen sich aber schnell an die neue Futterstelle wo der LKW stand.