Hennys Futterstelle AB

Zum Jahreswechsel 2014/2015 erscheint ein junger Kater, der sein rechtes Vorderbein nicht bewegen kann. Er ist sehr lieb und wir haben keine Probleme damit, ihn zum Tierarzt zu bringen.
Wir nennen ihn Fondi und er ist auch in der Klinik ein sehr lieber Patient.

Am 22. Januar fangen wir zwei Neuzugänge, einen russisch-blauweißen

und einen roten Kater. Einen Tag später laufen sie schon wieder in Freiheit.

Der rote frisst eine Woche später friedlich zusammen mit der Glückskatze.

Den weißen Kater mit den schwarzen Flecken sieht Henny nur alle paar Monate an ihrer Futterstelle. Zufällig ist er Anfang Februar da, als wir eigentlich einen Neuzugang fangen wollen, der sich aber nicht blicken lässt. Der weiße Kater ist nicht sehr scheu und lässt sich leicht in die Falle locken. Was erst dem Tierarzt auffällt als der Kater in Narkose liegt, ist ein langer Riss an der Schwanzunterseite. Der Kater muss länger in der Klinik bleiben, wo er von Tag zu Tag zutraulicher wird und vom Tierarzt Pappous (Großvater) genannt wird.

Da Pappous sich immer mehr an Menschen gewöhnt und deren Gesellschaft offensichtlich sehr schätzt, nehmen wir ihn nach dem langen Klinikaufenthalt in Pflege, und tatsächlich wird aus dem Streuner ein richtiger Stubentiger …

der sogar Gefallen an Spielzeug findet.

Im Spätsommer findet Pappous ein Zuhause, in dem er sich prima einlebt, und wir erhalten viele schöne Fotos.

Die graue Tigerin fangen wir am 12. Februar. Zwei Tage später verschwindet sie unterm Auto. Sie gehört wie die Glückskatze zu den weniger scheuen Streunern an Hennys Futterstelle und kommt jeden Tag.

Dieses Kätzchen findet Henny Anfang März. Es muss einen Unfall gehabt haben, kann nicht richtig laufen und wirkt hinten rechts eingefallen. Eine Röntgenaufnahme zeigt, dass die rechte Hüfte sehr stark eingedrückt ist.
Obwohl es gut versorgt wird, geht es dem Kätzchen in der Klinik von Tag zu Tag schlechter und schließlich schläft es für immer ein.

Uns wird wieder klar, dass wir nicht einmal allen Katzen an unseren Futterstellen helfen können, aber wir werden weiterhin versuchen, so vielen Katzen wie möglich zu helfen.

Am 8. März sieht Henny zum ersten Mal einen Russisch-Blau-Kater an ihrer Futterstelle.

Zwei Wochen später fangen wir ihn.

Wieder zurück wird er sehr unruhig und rennt davon. Eine Woche später sieht Henny ihn wieder.

Henny wird von ihrer Stammmanschaft empfangen.

Während die einen schon an den Futternäpfen sitzen,

möchte ein Kätzchen erst noch gestreichelt werden.

Bitte nicht erschrecken, die Glückskatze, eine von Hennys Stammgästen, ist nur ruhig gestellt, damit sie gründlich untersucht werden kann.
Anfang April bemerkt Henny, dass ihre Dreifarbige sehr ungepflegt zur Futterstelle kommt und keinen Appetit hat. Dies könnte ein Hinweis auf eine Entzündung im Mundraum und/oder auf schlechte Zähne sein. Sie lässt sich leicht in eine Box setzen, doch beim Tierarzt entwischt sie und muss eine Spritze zum Schlafen bekommen. Im Mundraum ist alles in Ordnung.

Nach einem Tag in der Klinik fängt die Katze an zu fressen und sich zu erholen. Der Bluttest zeigt keine Besonderheiten und bald lassen wir sie wieder frei. Da sie regelmäßig zur Futterstelle kommt, wird Henny beobachten, ob ihr Zustand stabil bleibt.