Athinas Futterstelle

Athina wohnt in einem Mehrfamilienhaus und füttert die Streuner im dazugehörigen Vorgarten. Ihre Futterstelle existiert schon lange. Im August 2013 wird sie in das Artemis-Projekt aufgenommen, damit weiterhin Kastrationen vorgenommen werden können. Bis Dezember 2013 waren es 15 Kastrationen, zehn Katzen und fünf Kater.

Tagsüber halten sich nur wenige Katzen auf dem Grundstück auf, da sie von Athinas Mitbewohnern nicht geduldet werden. Athina füttert ihre Streuner ganz früh morgens oder in der Nacht.

Katzen, die zutraulich werden, nimmt Athina in ihrer Wohnung auf und versucht, ein Zuhause für sie zu finden.

Athina arbeitet auch mit Stray cats and kittens in need of help in Athens, Greece zusammen. Sie nimmt kranke Katzen und Kätzchen bei sich auf, pflegt sie in Zusammenarbeit mit zwei Tierärzten gesund und sucht auch für diese Katzen ein Zuhause.   

 

Jini

Ein schönes Beispiel für Athinas erfolgreiche Arbeit ist die einäugige Jini.
Jini erschien sehr krank an der Futterstelle einer Freundin von Athina. Da Jini von Anfang an sehr lieb und zutraulich war, gab die Freundin Jini in Athinas Obhut.
Eine Familie aus Deutschland sieht Jini auf Facebook, verliebt sich in die Süße, die Artemis – Streunerhilfe und die Bochumer Katzenhilfe helfen bei der Vermittlung und so kommt es für Jini zum Happy End: Sie zieht am 04. 08. 2014 zu Kater Eric nach Gelsenkirchen.

An den folgenden Tagen erhalten wir gute Nachrichten:

Am 05.08.:

„Jini hat die erste Nacht gut überstanden. Sie jagt alles was sich bewegt und ist total friedlich zu Eric. Er faucht immer ein wenig, bemerkt aber hoffentlich, dass Jini sehr lieb ist.
Jini hat schon ordentlich geplanscht, und dass einer der Blumenkübel nicht zum Schaukeln geeignet ist, weiß sie jetzt auch. Die Treppe meistert sie schon geschmeidig. Sie erkundet die gesamte Wohnung, die wir zugänglich gemacht haben.“

Am 06.08.:

„Jini und Eric scheinen sich weiter zu arrangieren, es geht sehr friedlich und langsam auch neugierig zu.

Das mit den Wasserspielen hat Jini voll raus, Duschen ist ihr auch recht. Wir werden mal unseren Zimmerbrunnen suchen, dann kann sie umweltfreundlich spielen.“

 Am 07.08.:

„Wie es aussieht, ist das Eis hier gebrochen. Jini und Eric spielen seit gestern Abend miteinander, schlafen nebeneinander auf/hinter dem Sofa, jagen gemeinsam Bälle und harmonisieren super!
Die beiden sind total verspielt und ohne Aggressionen oder Gefauche.
Juhu!“

Eine Woche später erreicht uns folgende Nachricht: 

„Jini ist mittlerweile auf drei verschiedenen Aggregaten: Tiefschlaf, kuscheln oder erbarmungslos jagen.
Mit Eric ist alles super, bei Besuch ist Jini super entspannt, aber sie wird zwischendurch ordentlich wild. Das macht aber nichts, sie ist ja klein und hat hier genügend Austobe-Anlaufstellen. Die beiden gemeinsam in Aktion auf ein Foto zu bekommen ist fast unmöglich, sie pennen oder sind mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Wir versuchen es aber weiter.
Jini frisst gerne Reiswaffeln ohne alles. Mit Fisch und Käse kann man sie nicht locken, aber Milchkaffee geht (darf sie natürlich nicht).
Ein grauer Blitz huscht gerade an mir vorbei …
Zum Glück ist Jini zu wild, um sich allzu sehr verwöhnen zu lassen.“

Und hier die Nachrichten vom 27.08.:

An der „Salatbar” bedienen die beiden sich gern reichlich. Hat auch einen guten Spielwert, vor allem frisch gegossen.
Eric planscht jetzt auch gerne und es gab bisher kein einziges Malheur dabei.

Am 14. Dezember 2014 bekommen Eric und Jini einen neuen Gefährten, den kleinen Rópalo. Neuigkeiten stehen bei der Bochumer Katzenhilfe.

Anfang Juli 2015 erhalten wir diese Nachricht:
Liebe Doris, vorgestern vor einem Jahr habt ihr uns erste Bilder von Jini geschickt… vielen Dank, es war ein tolles Jahr!

Mitte Juli 2015 bekommen wir ganz seltene Fotos: Eric, Jini und Rópalo zusammen auf einen Bild.

Athiná arbeitet mit Tierschützerinnen zusammen, die über Stray cats and kittens in need of help in Athens, Greece für ihre Schützlinge ein Zuhause suchen.

Erika

Das Kätzchen Erika wurde nach einem Unfall von Nafsika aufgenommen, die auch für die notwendige tierärztliche Untersuchung und für die OP sorgte.

Am 27. September 2014 erreicht uns folgende Nachricht:

Heute möchte euch Erii (ehemals Erika) von ihrem Happy End erzählen: 

Wie Ihr sicher wisst, ging es mir eine Zeit nicht so gut, da ich eine schlimme Begegnung mit einem Auto hatte, aber dank Nafsika, meiner Pflegemama, bin ich schnell wieder auf meine Pfoten gekommen. Doch ohne die Hilfe der Bochumer Katzenhilfe und der Artemis-Streunerhilfe, die bei meiner Vermittlung geholfen haben, könnte ich heute nicht meine Geschichte erzählen und sage Danke für eure tolle Arbeit, die ihr für uns Fellnasen leistet.

Meine Reise in mein neues Leben begann am 15. Mai 2014 mit einem langen Flug von Griechenland nach Düsseldorf.
Ich hatte schon große Angst, da ich nicht wusste, was mich erwartet, doch in Düsseldorf wurde ich von meinem neuen Papa am Flughafen abgeholt und so endete meine Reise in Bochum, wo auch schon meine neue Freundin Shila auf mich gewartet hat.
Die ersten Tage verstanden wir uns nicht so gut und wir haben uns sehr oft angefaucht und geknurrt, trotzdem war die Neugierde aufeinander sehr groß und so wurde immer „heimlich“ aneinander geschnüffelt.

Mittlerweile verstehe ich mich super mit Shila und wir sind ein richtiges Team geworden, wenn es darum geht unsere Wohnung zu verwüsten,  ganz zum Leid von Mama und Papa, die immer für Ordnung sorgen müssen. Shila hat mir genau gezeigt wie man am besten für mächtig viel Chaos sorgen kann.

Meine Mama und Papa sind für mich wie ein 6er im Lotto, denn sie haben mich trotz meines Handicaps mit meiner Pfote, das ich seit dem Autounfall habe, zu sich nach Deutschland geholt und haben es mit Hilfe einer Spezialistin geschafft, dass ich meine Pfote fast wieder vollständig belasten kann. Ich mag zwar nicht die Übungen, die Papa täglich mit mir macht, aber ich bin glücklich, dass ich mit Shila wie der Blitz durch die Wohnung sausen und sogar fast wieder springen kann wie eine gesunde Katze. Papa hat, bevor ich zu ihnen gezogen bin, sogar die Wohnung extra für mich umgestellt, so dass ich nicht viel springen musste und leicht überall hinkommen konnte, wo ich wollte. Aber das brauche ich ja Gott sei Dank nicht mehr ;-).
Ich liebe es, mit Mama und Papa zu kuscheln und schlüpfe oft zu ihnen unter die Decke, damit sie mich ganz lange kraulen können

Ich teile mir sogar mit meiner Freundin Shila mein Fressen, aber wenn es um Leckerlis geht, lasse ich natürlich nicht mit mir reden und versuche Shila erst mal ihre wegzumopsen.

Naja, da ich ja wie ihr wisst eine ehemalige Streunerin bin, werde ich noch ab und zu zum Tier und versuche Mama und Papa ihr Essen zu klauen.

So Ihr Lieben,
ich bin jetzt müde vom Schreiben und werde erst mal ein Schläfchen machen und danach überlegen, was ich als Nächstes anstellen kann.

Eure Erii

Im Oktober 2014 erreichen uns neue Fotos von Erii, deren Füßchen es immer besser geht. Mit ihrer Freundin Shila versteht sie sich bestens.
Die beiden sind inzwischen unzertrennlich.

Im März 2015 kommt Erii schon hoch auf den Schrank und ihr Handycap?

Neue Bilder vom Mai 2015 zeigen eine Katze wie sie leibt und lebt oder?

Am 15. Mai 2015 schreibt Pascal einen Brief an Erii:

Liebe Erii, vor genau einem Jahr begann für dich die Reise in ein neues Leben. Am 15.05.2014 um 13:26 Uhr saßt du verängstigt in deiner Box und wusstest nicht was mit dir geschieht, als wir dich am Flughafen in Empfang genommen haben. Heute, ein Jahr später, sind wir unendlich Stolz wie schnell du dich mit Shila angefreundet hast und ihr dicke Freunde geworden seid.
Wir hatten leider auch schwere Momente, aber mit viel Liebe, Geduld und der Hilfe unseres Tierarztes, haben wir es gemeinsam geschafft, dass du deinen Hinkefuß wieder voll benutzen kannst.
Unsere griechische Göttin Erii, wir sind unendlich glücklich, dass unsere Entscheidung die richtige war, dich trotz deines Handicaps zu uns zu holen, um dich in unsere Familie aufzunehmen.
Danke, dass du unser Leben bereicherst.

 

Smart

Smart wurde von Athinas Tierschützerfreundin Flora gerettet. Sie fuhr mit ihrem Motordreirad an einem Smart vorbei, hörte Katzengewimmer aus dem Motorraum, brachte die Fahrerin des Smarts zum Stehen und kroch unter das Auto um das Kätzchen zu suchen. Dieses sprang sofort in ihre Arme.

Nachdem Smart ein halbes Jahr in seinem neuen Zuhause ist, gibt es einen Bericht mit vielen Fotos auf der Homepage der Bochumer Katzenhilfe.

Little Chestnut

Das Kätzchen Little Chessnut nahm Athinas Tierschützerfreundin Lia mit einer schlimmen Augeninfektion zu sich. Lia sorgte auch dafür, dass Little Chestnut die notwendige Augenoperation bekam und suchte für sie über Stray cats and kittens in need of help in Athens, Greece ein Zuhause.

Dorothea verliebt sich in Little Chestnut …

… nimmt sie im März 2014 bei sich auf und nennt sie Chessi.

Mitte September 2014, ein halbes Jahr später, schreibt uns Chessi:

Hallo liebe Leser,

es sind bald sechs Monate vergangen seit ich bei meiner neuen Mami in Deutschland bin, aber geboren bin ich auf den Straßen von Athen. Dort fand mich als kleines Fellknäuel die Mama Lia, die mich gepflegt und aufgepäppelt hat.
Als ich aus Griechenland kam, war ich noch ganz winzig – bin ich immer noch, aber das ist Mama egal – und wurde dann wieder ganz dolle krank.
Die Erwachsenen sagen immer so komische Sachen, dass es wohl der Stress war. Meine neuen Geschwister habe ich ja auch damit angesteckt, weil geteiltes Leid und so. Ihr kennt das ja.
Jetzt geht es mir super und ich tobe jeden Tag viel, damit Mama und die Großen beschäftigt sind.
Wenn ich nachts böse Träume habe, komme ich aber immer in Mamas Bett gelaufen und sie kuschelt mich wieder in den Schlaf.
Wie ist es eigentlich gemeint, wenn sie immer zu mir sagt, dass ich ihr süsses ein wenig zu groß geratenes Eichhörnchen bin, hmmm? Es soll wohl heißen, dass ich niedlich bin, denn sie knuddelt mich dann auch immer.
Wenn ich wach bin, liege ich sehr gern auf dem Balkon rum oder spiele mit Emil und Lilly. Und wenn ich müde werde, lege ich mich auf Mamas Gesicht und kitzel sie in den Ohren.
Es ist schon nicht einfach, das Küken in der Familie zu sein. *seufz*
Aber wisst Ihr … ich bin meinen Tanten Connie und Doris so dankbar, dass sie uns geholfen haben und Tante Ulla, dass sie mich als Flugpatin in mein neues Leben begleitet hat und natürlich Tante Edeltraud, die als Schirmherrin auch über mich gewacht hat. Mama Lia hat so wieder Platz für neue Tiger, die Hilfe brauchen, und ich bin froh, dass mein Näpfchen voll ist, die Hände, die mich streicheln, lieb und warm sind, und dass ich wirklich Glück mit meinen neuen Geschwistern hatte.
Ich wünsche Euch einen ebenso lieben Tiger wie mich.

Eure Chessi alias Chestnut